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| 24.07.04 |
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AlpFrail-Konzept findet politische Unterstützung
Region Friaul Julisch Venezien plant Konferenz |
Das länderübergreifende Konzept, die Schienenverbindungen in den Alpenregionen in einem Netzwerk (Projekt Alpine Freight Railway/AlpFRail) zu optimieren und dadurch mehr Güterverkehr auf die Bahn zu verlagern, findet bei der italienischen Region Friaul Julisch Venezien volle Unterstützung. Bei einem Besuch in München kündigte Ministerpräsident Riccardo Illy für September eine Konferenz an, bei der in Triest über die Organisation von Schienenverkehrsn gesprochen werden soll.
Zuvor hatte das mit der Leitung des Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) in Prien am Chiemsee die Gelegenheit genutzt, dem Politiker die Ziele von AlpFRail zu präsentieren. LKZ-Geschäftsführer Karl Fischer wies unter anderem darauf hin, dass es bisher keine Vernetzung zwischen den Nord-Süd und Ost-West-Schienenverbindungen gibt. Die adriatische und ligurischen Häfen sind so gut wie gar nicht an den internationalen Güterverkehr auf die Schiene angeschlossen. Illy zeigte sich davon überrascht, dass es offensichtlich an Gleisverbindungen zwischen Triest und Koper mangelt. Das Projekt AlpFRail will auf solche Umstände hinweisen und ein Netz von Schienenknoten schaffen, das Verbindungen in alle Richtungen ermöglicht. Das von der EU geförderte Vorhaben, so hofft Fischer, soll einen großen Teil des erwarteten Verkehrszuwachs in den Alpenländers bis zum Jahr 2005 auf die Schiene verlagern. Damit will er das Ziel der Alpenkonvention erfüllen, dass im Alpenraum keine neuen Straßen gebaut werden. Die Region Friaul Julisch Venezien ist nach Angaben der Präsidentin der italienischen Handelskammer Annamaria Andretta ein wichtiger Handelspartner für Bayern. Insgesamt arbeiten 17 Partner (Landesregierungen, Staatsministerien, Provinzen, Regionen, Handelskammern und Verbände an dem Projekt.
Riccaro Illy, Präsident der Region Friaul Julisch Venezien (Dritter von rechts), mit Gastgebern und Gesprächspartner in München: Dr. Manfred Rothkopf (IHK München/Oberbayern), Rolf Schuffels (Vizepräsident der Italienischen Handelskammer), Dr. Annamaria Andretta (Präsident der Italienische Handelskammer), Dr. Silvio Fagiolo (Italienische Botschaft-Berlin), Karl Fischer (Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien) und Alessandro Marino (Italienische Handelskammer).
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16.06.05 Workshop Venedig
Vorträge verschiedener Teilnehmer als PDF.
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