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| Projektpartner Patienten-Transport-Logistik |
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Mitarbeit im Projekt PTL
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| 27.02.2008 Landespressekonferenz |
Projekt "Patienten-Transport-Logistik" verbindet Tirol und Bayern
LHStvin Zanon: "Grenzüberschreitende Kooperation erhöht Sicherheit der PatientInnen!"
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Gemeinsam mit dem ausführenden Logistik-Kompetenz-Zentrum in Prien am Chiemsee präsentierte heute LHStvin Elisabeth Zanon eine aktuelle Zwischenbilanz eines wichtigen und richtungsweisenden grenzüberschreitenden Sicherheitsprojekts. Im Rahmen der PTL (Patienten-Transport-Logistik) beschäftigt sich das Land Tirol bereits seit 2004 mit logistischen Lösungsansätzen zur Versorgung von Notfallpatienten und Krankentransporten im Grenzgebiet von Bayern. „Bei PTL geht es darum, die grenzüberschreitende Kooperation zu stärken, gemeinsame Abläufe zu koordinieren und die Vernetzung sowie auch die Qualität bestens abzustimmen. Dadurch ergibt sich für die PatientInnen ein wertvoller Nutzen, der von der Alarmierung bis hin zur Abrechnung reichen soll“, betont Elisabeth Zanon, die erklärt: „Hier geschieht greifbare und in konkrete Maßnahmen umsetzbare Zusammenarbeit, die für die Menschen einen unmittelbaren Vorteil bringt, Strukturen verbessert und Potenziale nützt!“ „Ziel des Projektes ist es, die gesamte Prozesskette der Notfallrettung und der Krankentransporte darzustellen und auf die sich ändernden Rahmenbedingungen zu optimieren“, ergänzt Karl Fischer, Geschäftsführer des Logistik-Kompetenz-Zentrums. Um von vergleichbaren Voraussetzungen ausgehen zu können, wurden in Bayern die Stadt Rosenheim sowie die Landkreise Rosenheim und Miesbach als „Kerngebiet“ neben dem Land Tirol ausgewählt. In mehr als 150 Arbeitssitzungen beschäftigten sich mittlerweile mehr als 500 Beteiligte mit den Themen Patientenversorgung, Nahtstellenmanagement, Informationsfluss, Aktualität der Daten, Abrechnungsmodalitäten sowie den Möglichkeiten des innovativen Einsatzes technischer Hilfsmittel. Fischer betont in diesem Zusammenhang mit Verweis auf die Schaffung der Leitstelle sowie die Einführung des Digitalfunks, dass Tirol hierbei in einigen Bereichen deutlich mehr investiert habe und zudem über flexiblere Strukturen im Vergleich zu Bayern verfüge. Als bisherige Eckpunkte dieses wichtigen Prozesses gelten die Großübung „grenzenlos PTL 2007“ mit 230 Rettungskräften und 49 „Verletzten“ am 2. Juni 2007 auf dem Inn zwischen Kiefersfelden und Ebbs sowie der Erfahrungsaustausch beim 2. Rosenheimer Notfalltag im vergangenen November. Neben Schulungen für Führungskräfte und Informationsmaterialien für im Rettungswesen Tätige soll in Zukunft auch eine Vereinbarung für die Verrechnung von grenzüberschreitenden Einsätzen im Mittelpunkt stehen. „Hier stehen wir in engem Kontakt mit den zuständigen Versicherungsträgern aus Bayern und Tirol und sind guter Dinge, eine gemeinsame Regelung im Sinne der PatientInnen zustande zu bringen“, betont Fischer. Außerdem wird es künftig auch zu einer Ausweitung des Projektgebietes auf all jene bayerischen Landkreise kommen, die an österreichisches Staatsgebiet grenzen. Im Rahmen dieses INTERREG-IIIA-Projektes ist neben der Europäischen Union und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium auch der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung ein wichtiger Partner.
Weitere Informationen zum Projekt sowie Einsatzfotos unter: www.lkzprien.de/de/main/patiententransportlogistik.htm
Rückfragen: Markus Gorfer, Büro LHStvin Elisabeth Zanon, Tel: 0512/508-2086; E-Mail: markus.gorfer@tirol.gv.at Foto: Land Tirol/Panzl BU: LHStvin Elisabeth Zanon und Karl Fischer, Geschäftsführer des Logistik-Kompetenz-Zentrums, setzen auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
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