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Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber
Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber
10.07.2007  
Ausbau des transeuropäischen Schienennetzes kommt voran

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Verkehrspolitik (PM 234/07 vom 10.07.07) Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber zur Unterzeichnung von Vertragswerken zum Brennerbasistunnel und dem Bau eines dritten Gleises zwischen Salzburg und Freilassing
Huber: „Ausbau des transeuropäischen Schienennetzes kommt voran“
MÜNCHEN  „Gute Nachrichten für Bayern. Endlich kommt der Ausbau des Transeuropäischen Schienennetzes in Süddeutschland und im Alpenraum voran.“ Mit diesen Worten begrüßte Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber die Unterzeichung von zwei Vertragswerken zum Bau des Brennerbasistunnels und zum Ausbau der Bahnlinie Freilassing – Salzburg, die  heute in Wien stattgefunden hat.
Das von den italienischen und österreichischen Verkehrsministern unterzeichnete Brennermemorandum stelle einen wichtigen Meilenstein zur Verwirklichung des Brennerbasistunnels dar, weil sich die beiden Länder zur Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel bekennen. Ein wesentlicher Finanzbeitrag soll auch von der Europäischen Union kommen. Der Europäische Koordinator Karel Van Miert hat wiederholt die Bereitschaft erklärt hat, bis 2013 einen Betrag von 800 Mio. € für die Brennerachse zur Verfügung stellen zu wollen. Verkehrsminister Huber mahnt, jetzt nicht nachzulassen. „Wir haben eine wichtige Hürde genommen. Allerdings muss jetzt mit demselben Elan am Brennerbasistunnel und seinen Zulaufstrecken weitergearbeitet werden. Die Verwirklichung dieses großen Projekts ist noch in weiter Ferne.“
Der Minister appellierte an Bundesverkehrsminister Tiefensee, jetzt auch auf deutscher Seite das Projekt voranzubringen. Deutschland müsse unverzüglich die notwendigen Planungen und Vorarbeiten für den Nordzulauf auf bayerischem Gebiet beginnen. Huber: „Jetzt müssen die Grundlagen geschaffen werden, mit Ausbaumaßnahmen auf bayerischer Seite den alpenquerenden Verkehr effizienter, umweltfreundlicher und mit weniger Belastung für die Anwohner im bayerischen Inntal abzuwickeln. Deutschland darf nicht das schwächste Glied der Wegekette zwischen München und Verona sein.“
Mit dem ebenfalls am Dienstag in Wien unterzeichneten deutsch-österreichischen Abkommen zum dreigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts Freilassing – Salzburg gibt es Positives auch von der wichtigsten Ost-West-Schienenverbindung für Bayern zu berichten. Nachdem die entsprechende Vereinbarung zwischen den beteiligen Bahngesellschaften DB AG und ÖBB bereits seit längerem unterzeichnet ist, kann jetzt unverzüglich mit der Detailplanung und dann möglichst rasch mit dem Bau des dritten Gleises begonnen werden. Minister Huber bezeichnete diesen Vertrag als wichtigen Zwischenschritt für den Ausbau der sog. „Magistrale für Europa“, die Paris über Stuttgart, München und Salzburg mit Wien, Bratislava und Budapest verbindet.
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21.12.2006 DVZ
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Schienennetzwerk über die Alpen: Das Projekt AlpFRail
 
  Dezember 2005
Artikel aus der Presse zum Projekt AlpFRail
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Magazin "Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee" 12/2005 (Informations- und Mitteilungsorgan von der IHK Ulm und IHK Bodensee-Oberschwaben).
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