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| AlpFRail - Die Ausgangssituation |
Der drastische Anstieg des Verkehrs In den letzten 20 Jahren hat sich der Alpen querende Güterverkehr verdoppelt. Im Jahr 2004 wurden 110. Mio Tonnen Güter auf der Straße und Schiene über den inneren Alpenbogen transportiert. Die Gütermenge steigt derzeit überproportional weiter. Einen wesentlichen Einfluss darauf hat der größere Binnenmarkt, der durch die EU-Osterweiterung entstanden ist.
Geänderte Rahmenbedingungen für die Verlagerung auf die Schiene im Alpenraum Durch den Wegfall der bisherigen Ökopunkte-Regelung in Österreich sowie der Kontingente für die neuen EU-Mitgliedstaaten haben sich die Rahmenbedingungen für eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene im Alpenraum im Jahr 2004 geändert. Dies wird auch durch den Sendungsrückgang der Rollenden Landstraßen auf dem Brenner belegt. Umso wichtiger erscheint es daher, neben den bisherigen sehr erfolgreichen, nationalen Förderinstrumenten für den Kombinierten Verkehr auch neue Ansätze zur Verkehrsverlagerung, wie etwa das Projekt „AlpFRail“, zu verfolgen.“
Das Denken in nationalen Grenzen Der Schienengüterverkehr wurde bisher nur national organisiert. An der Landesgrenze hört die Zuständigkeit der Deutschen oder Österreicher für ihre Bahn auf – für ein durchgehendes, optimales Angebot für den Schienengüterverkehr von Hamburg bis Verona gab es kaum Initiativen. Mit Lokwechsel, Lokführerwechsel, verschiedenen Stromsystemen kämpfen die Bahnen noch immer mit ihrer Vergangenheit. Das gleiche gilt für den Ausbau der Schieneninfrastruktur.
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