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| AlpFRail - der Lösungsansatz |
Weg von den Achsen – hin zum Schienennetzwerk Um einen reibungslosen Schienengüterverkehr in alle Himmelsrichtungen zu ermöglichen, muss das alte Schema von Nord-Süd-Achsen oder Ost-West-Routen verlassen werden. Ein Blick auf die Karte verdeutlicht es: Die Infrastruktur ist bereits netzwerkartig vorhanden, die Verkehre sind aber nur in einzelnen Achsen (wie z.B. Brenner-Achse oder Tauernroute) organisiert. Das muss sich ändern. Dazu ist ein Umdenken der Politiker und der Bahnen erforderlich. Nicht nur die nationalen Grenzen im Kopf müssen verschwinden – alle Beteiligten am Projekt müssen die Alpenländer als einen gemeinsamen europäischen Raum begreifen, der nur mit Hilfe eines Netzwerks gut erschlossen werden kann.
Im Projekt AlpFRail werden zuerst die vorhandenen Güterströme und die bestehende Infrastruktur analysiert und in Simulationsverfahren ausgewertet. Auf dieser Basis werden die Verkehrströme optimiert und im Netzwerk integriert. Um den Kunden transparente Information über alle verfügbaren Angebote auf dem Schienennetz zur Verfügung zu stellen und eine Verkehrssteuerung in Fällen von Engpässen zu ermöglichen wird ein einheitliches Informations- und Qualitätsmanagementsystem entwickelt.
Bündelung von allen Güterströmen zwischen den Regionen Wirtschaftlicher Schienengüterverkehr kann nur durch Bündelung der Güterströme erreicht werden. Bisher hat sich der Güterverkehr sehr stark auf einzelne Güterarten und auf sog. Rennstrecken konzentriert. Im Projekt AlpFRail wird dieser historische Ansatz grundsätzlich in Frage gestellt. Durch den Netzgedanken ergeben sich neue positive Möglichkeiten. Dies bedeutet u. a.dass sich die Aktivitäten auch auf „gemischte Züge“ ausweiten. Für den Alpen querenden Verkehr bedeutet dies konkret, dass auch an Zügen gearbeitet wird, die Sattelauflieger und Wechselbrücken gemeinsam mit Überseecontainer transportieren.
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